Kitaneubau: Kostenobergrenze auf 2,3 Mio. € festgelegt

Die neue Kita in der Wilhelmstraße hat einen festen Kostenrahmen bekommen. Sie darf nicht mehr als 2,3 Mio. € kosten. Sollte diese Grenze nicht eingehalten werden können, muss die Gemeindevertretung frühzeitig informiert werden und dann über das weitere Vorgehen entscheiden.

Die Kommunalpolitiker wollten damit einer ausufernden Kostenexplosion aus dem Wege gehen, wie sie seinerzeit mit dem Sportparkgebäude die Gemeinde monatelang beschäftigt hat.

Von den jetzt festgelegten Kosten entfallen  1,5 Mio. € für das Gebäude und der Rest ist für die Außenanlage vorgesehen. Diese 800.000 € erscheinen aber auch den Experten aus dem Bauausschuss sehr hoch und sie forderten daher eine Überarbeitung der Pläne, nachdem der Architekt mitteilte, dass die Außenanlagen relativ kostspielig seien, weil die Planerin einen hohen Grad an versiegelten Flächen plant, die erfahrungsgemäß immer teurer werden.

Mit dem Beschluss auf die Festlegung der Kostenobergrenze wollte der Bürgermeister auch zeitgleich die neue Heizung beschließen lassen, die in der Kita eingebaut werden soll. Auf Antrag von Sven Richter (FDP) wurde dieser Passus in der Sitzung jedoch wieder gestrichen, weil bereits im Vorfeld die Gemeindevertreter dem Bürgermeister beauftragt haben, dass er die Art der Anlage festlegen soll, nachdem ein Energieberater ausführlich dazu Stellung genommen hat.

Kommentar schreiben